vielen Dank für die Unterlagen !
Die Insolvenzakte habe ich ich bereits gefunden.
Das ganze ist in vielfacher Hinsicht spannend:
- Betrügerische Anleihe: die gesamte Aktion ist trotz mangelnder Geschäftsführung gut vermarktet worden. Ob die die Emission allerdings 500 T€ wert war bleibt zu bezweifeln.
- Die Hausbank spielt eine entscheidende Rolle: neben der Tatsache der Ablösung wieder besseren Wissens muss der Bank seit Jahren die angespannte Situation bekannt gewesen sein ( die Chronologie der Kontoumschuldungen bestätigen dies). Eine Mithilfe zur Insolvenzverschleppung ist wohl auch zu prüfen, zu mal kurz nach der Ablösung das Konto gekündigt wurde.
- Sicherheiten und Kreditverträge sind genau auf Ihre rechtliche Tragfähigkeit zur prüfen.
- Verhältnis der Volksbank zur DZ Bank ist zu prüfen - es ist davon auszugehen, dass die Bank die Verhandlungen in Auftrag der DZ Bank maßgeblich geführt hat und hier ggf. ein Konsortialverhältnis bildet. Sollte eine Strukturierung des synthetischen Kreditausfallrisikos erfolgt sein wäre eine Bescherung ohnehin nicht tragfähig.
- Geldwäsche / Annahme Zahlung aus einer Straftat wäre mit der Bafin zu prüfen.
- Der Treuhänder hat auf Grund des nicht erfüllten Treuhandauftrages (hierfür wurde er zumindest bezahlt) eine erhebliche Mitschuld.
- In Zuge des Insolvenzverfahrens ist wohl eine Fristausweitung zur Rückforderung der Zahlungen ein Hilfsmittel zur Aufarbeitung.
- Die Bank scheint latent übersichert zu sein - neben Grundschulden, Sicherungsübereignungen und Bürgschaften wird wohl sämtliche Aktiva der Masse entzogen - der Fall vom hohen Ross ist hier meist tief.
- Man wird wohl nicht umher kommen von mehren Seiten das Feld aufzurollen, neben dem Insolvenzverwalter spielt die Hausbank eine maßgebliche Rolle.
Beste Grüsse und wir bleiben in Kontakt
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