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Montag, 2. März 2015

Zur Wochenmitte gab es u.a. neue Nachrichten von der angeschlagenen Penell GmbH: Der Elektronikversorger unternimmt einen ersten Schritt zur Nachbesicherung und verpfändet seine Anteile an der Synchro Plus GmbH, Haidemühl, zu Gunsten der Anleihegläubiger. Wie werthaltig die „Neueinlage“ allerdings ist, wird sich noch herausstellen

Anleihen heute im Fokus: Penell, Deutsche Forfait, Ferratum, Adler RE, MS Deutschland

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Foto @ Penell GmbH
Zur Wochenmitte gab es u.a. neue Nachrichten von der angeschlagenen Penell GmbH: Der Elektronikversorger unternimmt einen ersten Schritt zur Nachbesicherung und verpfändet seine Anteile an der Synchro Plus GmbH, Haidemühl, zu Gunsten der Anleihegläubiger. Wie werthaltig die „Neueinlage“ allerdings ist, wird sich noch herausstellen. Unterdessen präsentiert die Deutsche Forfait inmitten der Gläubigerabstimmung ihre H1/2014-Ergebnisse und Ferratum gibt weitere Details zum geplanten Börsengang bekannt. Neues gab es zudem von Adler Real Estate und MS Deutschland.
Neuigkeiten gibt’s von der Penell GmbH: Der angeschlagene Anbieter von Systemlösungen für die Elektroversorgung unternimmt einen ersten Schritt zur Nachbesicherung der 7,75%-Penell-Anleihe (2014/19) im finalen Volumen von 5 Mio. EUR. Demzufolge habe Geschäftsführer Kurt Penell „nach intensiven Gesprächen mit dem Treuhänder und dem gemeinsamen Vertreter“ eine weitere Sicherheit zugunsten der Anleihegläubiger gestellt. Dem Treuhänder MSW wurden hierfür 100% der Anteile an der Synchro Plus GmbH notariell übertragen. Dabei handelt es sich um einen Dienstleister im Energieversorgungssektor, der als Schwestergesellschaft von Penell zwar unabhängig agiert, aber Waren fast ausschließlich von Penell bezieht. Im Geschäftsjahr 2013/2014 erwirtschaftete der Montagebetrieb mit rund 20 Mitarbeitern bei einem Umsatz von etwa 3,2 Mio. EUR einen Jahresüberschuss von über 0,11 Mio. EUR. Neben den Vertriebsgesellschaften Synchro Plus AG (Schweiz) und Synchro Plus GmbH (Österreich), deren Anteile bereits als Sicherheit für die Anleiheforderungen verpfändet wurden, zählten die Anteile der Synchro Plus GmbH, Haidemühl, bisher nicht zu den Sicherheiten für die Anleihegläubiger.
Die Anteile an der Gesellschaft wurden als zusätzliche Sicherheit und als ein Teil des Nachbesicherungskonzeptes an den Treuhänder übertragen, bis sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber den Anleihegläubigern bedient sind, versichert Penell. „Mit dem zusätzlichen Unternehmenswert der Synchro Plus GmbH ist der Sicherheiten-Pool für die Penell-Anleihegläubiger wieder erhöht worden. Neben den bereits vorhandenen Sicherheiten werde ich eine noch zu definierende Barkomponente zur Verfügung stellen. Details dazu werden wir im Nachbesicherungskonzept erläutern”, so Kurt Penell. Zum letzten BondGuide-Beitrag …

Penell GmbH: Insolvenz-Hintergründe sollen offengelegt werden

Penell GmbH: Insolvenz-Hintergründe sollen offengelegt werden

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Penell: Der Wahrheit auf der Spur ...
Foto: © Thinkstock/iStock/Francesco Scatena
Das vom Sicherheitentreuhänder MSW erstellte Sanierungsgutachten soll nun endlich auch den Inhabern der umlaufenden Unternehmensanleihe zur Verfügung gestellt werden. Kommt damit nun doch allmählich Licht ins Dunkel um die nach wie vor mysteriöse Pleite des Elektronikversorgers?
Die One Square Advisory Services GmbH informierte die Anleihegläubiger der inzwischen insolventen Penell GmbH vor dem Wochenende über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen im laufenden Verfahren. Danach habe die MSW GmbH dem Münchner Sanierungsspezialisten und gemeinsamen Penell-Anleihevertreter am Freitag eine Zusammenfassung des erstellten Sanierungsgutachtens zur Veröffentlichung an die Anleihegläubiger zur Verfügung gestellt. Dem Gutachten können demzufolge u.a. die Hintergründe der Zahlungsunfähigkeit entnommen werden. Die Zusammenfassung des Gutachtens kann von jedem Anleihegläubiger unter Nachweis der Anleihegläubigereigenschaft über One Square Advisory angefordert werden.
Des Weiteren lädt der gemeinsame Vertreter zu einemInvestoren-Call am Freitag, den 6. März, um 14 Uhrein. Darin werden der Insolvenzverwalter sowie der gemeinsame Vertreter einen aktuellen Überblick über die wirtschaftliche Situation der Penell GmbH geben. Ebenfalls bekommen alle Teilnehmer die Möglichkeit,Fragen zum laufenden Verfahren zu stellen. Um an der Telefonkonferenz teilzunehmen, können sich Anleihegläubiger formlos bei One Square anmelden. Die Einwahldaten werden sodann rechtzeitig im Vorfeld bekannt gegeben.
Die Anforderung des Sanierungsgutachtens oder dieAnmeldung zum Investoren-Call erfolgt jeweils unter penell@onesquareadvisors.com.
Penell Luftfoto_D3Ohne viele Worte zu verlieren, verabschiedete sich der Anbieter von Systemlösungen für die Elektroversorgung Anfang Februar auch offiziell in die Insolvenz. Zuvor verpasste MSW der angeschlagenen Penell GmbH mit ihrem ausgearbeiteten Sanierungsgutachten den finalen Stromstoß. Darin kam die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft zu dem Ergebnis, „dass die Penell GmbH aktuell zahlungsunfähig istund dass keine positive Fortführungsprognose für die Gesellschaft besteht“ (BondGuide berichtete).
Die genauen Hintergründe zum verloren gegangenen „Kupferschatz“ genau wie der Verbleib der Anleiheerlöse blieben seinerzeit jedoch abermals unbeantwortet. Aufklärung forderte daraufhin u.a. die Deutsche Investoren Union (DIU e.V.), die zudem Strafanzeige gegen Verantwortliche der Penell GmbH stellte (BondGuide berichtete).
PenellneuDie im Juni 2014 im Düsseldorfer Freiverkehr gestartete und bis Oktober des gleichen Jahres auf das finale Volumen von 5 Mio. EUR ausgebaute 7,75%-Penell-Anleihe (2014/19) präsentiert sich bei nur noch 10% beinahe vollständig ausgebrannt.
Zum ausführlichen BondGuide-Rückblick gelangen Siehier.
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Sonntag, 1. März 2015

Die E-Mail Adresse für die Anforderung des Sanierungsgutachtens oder die Anmeldung zum Investoren-Call lautet: penell@onesquareadvisors.com

One Square Advisory Services GmbH: PENELL GMBH (ISIN: DE000A11QQ82): Aktueller Stand und weiteres Vorgehen
DGAP-News: One Square Advisory Services GmbH / Schlagwort(e): Anleihe/Insolvenz One Square Advisory Services GmbH: PENELL GMBH (ISIN: DE000A11QQ82): Aktueller Stand und weiteres Vorgehen
27.02.2015 / 16:48

PENELL GMBH (ISIN: DE000A11QQ82): Aktueller Stand und weiteres Vorgehen: - Auszug aus dem Sanierungsgutachten verfügbar - Einladung zu einem Investoren-Call
München, 27. Februar 2015 - Die MSW GmbH Berlin, Sicherheitentreuhänder der Anleihegläubiger der Penell GmbH, hat der One Square Advisory Services GmbH als gemeinsamen Vertreter der Anleihegläubiger am 27. Februar 2015 eine Zusammenfassung des erstellten Sanierungsgutachtens für die Veröffentlichung an die Anleiheinvestoren der Penell Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A11QQ82) zur Verfügung gestellt. Wie bereits in der Veröffentlichung vom 30. Januar 2015 beschrieben, können dem Gutachten u.a. die Hintergründe der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft entnommen werden.
Die Zusammenfassung des Sanierungsgutachtens kann von jedem Anleihegläubiger bei der One Square Advisory Services GmbH angefordert werden. Der Nachweis der Anleihegläubigereigenschaft kann mit Hilfe eines aktuellen Depotauszuges o.ä. erbracht werden.
Des Weiteren lädt der gemeinsame Vertreter zu einem Investoren-Call am
Freitag, den 06. März um 14.00 Uhr
ein.
In diesem Call werden der Insolvenzverwalter sowie der gemeinsame Vertreter einen aktuellen Überblick über die wirtschaftliche Situation der Penell GmbH geben. Ebenfalls bekommen alle Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu dem Verfahren zu stellen. Um an der Telefonkonferenz teilzunehmen, können sich Anleihegläubiger formlos bei der One Square Advisory Services GmbH anmelden. Die Einwahldaten für die Telefonkonferenz werden dann rechtzeitig im Vorfeld bekannt gegeben.
Die E-Mail Adresse für die Anforderung des Sanierungsgutachtens oder die Anmeldung zum Investoren-Call lautet: penell@onesquareadvisors.com
Kontakt One Square Advisory Services GmbH Theatinerstr. 36 80333 München penell@onesquareadvisors.com www.onesquareadvisors.com

27.02.2015 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

328227 27.02.2015
ISIN noisin393406
AXC0256 2015-02-27/16:49

© 2015 dpa-AFX

Dr. Walter Späth hierzu: „Nach dem gegenwärtigen Stand erscheint es zumindestens sehr wahrscheinlich, dass Anleger Prospekthaftungsansprüche gegen die Verantwortlichen geltend machen können. Allein über das Insolvenzverfahren werden die Anlegergelder vermutlich nicht erfolgreich zurück geführt werden können.

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PenellGmbH-BSZe.V.-VertrauensanwälteprüfenProspekthaftungsansprüche!
28.02.2015

Die inzwischen insolvente Penell GmbH, ein Anbieter von Systemlösungen für die Elektroversorgung, hatte Anleihen im Gesamtvolumen von 5,0 Mio. Euro ausgegeben (7,75%-Anleihe bis 10.06.2019, WKN: A11QQ8). Als Sicherheit wurde den Investoren das Kupfer in den Kupferkabeln zugesagt.


Wie die Penell GmbH mit Pressemitteilung vom 3. Dezember 2014 selber einräumen musste, hatte eine Überprüfung der Lagerbestände ergeben, dass die den Anlegern zugesagten Lagerbestände nicht dem im Wertpapierprospekt angegebenen Lagerwert von 9,0 Mio. Euro entsprechen. Nach eigenen Schätzungen der Penell GmbH haben die Sicherheiten trotz Nachbesicherung einen Wert von 5,5 Mio. Euro und liegen damit unterhalb des Schwellenwertes von 6,25 Mio. Euro.
Es besteht der klare Verdacht, dass die Sicherheiten nie in der versprochenen Höhe vorhanden waren, sondern die Anleger mit geschönten Zahlen in die Anleihe gelockt wurden.
Die Staatsanwalt Darmstadt hat Medienberichten zufolge bereits Ermittlungen wegen Betrugsverdachts aufgenommen, bis zum Beweis des Gegenteils gilt natürlich die Unschuldsvermutung.
Betroffene Anleger können sich an den BSZ e.V. wenden. BSZ e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth hierzu: „Nach dem gegenwärtigen Stand erscheint es zumindestens sehr wahrscheinlich, dass Anleger Prospekthaftungsansprüche gegen die Verantwortlichen geltend machen können. Allein über das Insolvenzverfahren werden die Anlegergelder vermutlich nicht erfolgreich zurück geführt werden können.
Für die Prüfung von Ansprüchen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht gibt es die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Mittelstandsanleihen/ Penell GmbH.  Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen.
Der BSZ e.V. und seine Partner sorgen dafür, dass Sie nicht auf Ihrem Schaden sitzen bleiben, ohne zumindest den Versuch gestartet zu haben, Schadenersatz zu bekommen: Die mit dem BSZ e.V. kooperierende Prozesskostenfinanzierungsgesellschaft die sich auf die Betreuung von geschädigten Kapitalmarktanlegern spezialisiert hat, prüft bei Bedarf gerne ob sie für Sie das Prozessrisiko übernimmt. Gelingt der Prozesskostenfinanzierungsgesellschaft die Durchsetzung der Ansprüche nicht - geht also der Prozess verloren - fallen für Sie keine Kosten an. Sämtliche Prozesskosten gehen in diesem Fall zu Lasten der Finanzierungsgesellschaft! - Sie haben nicht das geringste Risiko!